Vogelspinnen brauchen es meist wesentlich feuchter als wir, um sich wohl zu fühlen.

Am besten bringt man im Terrarium erstmal ein Hygrometer an, um den richtigen Kniff herauszukriegen, die richtige Feuchtigkeit zu finden.

 

Bodenbewohner:

Bodenbewohner brauchen es in der Regel nicht ganz so feucht, wie Baumbewohner. Es reicht, wenn man eine Pflanze in das Terrarium eine Pflanze setzt und diese wöchentlich einmal giesst. Wenn dann noch die Feuchtigkeit des Trinkbehälters dazukommt, reicht dies völlig aus, um die Vogelspinnen zufrieden zu stellen.

ca. 50-80%

 

 

Baumbewohner:

Baumbewohner brauchen es in der Regel etwas feuchter als Bodenbewohner. Jedoch stimmt die weit verbreitete Meinung z.B. Avicularias bei ca. 90% halten zu müssen nicht.

90% sind (vor allem in größeren Terrarien) nur sehr schwer zu erreichen, außerdem bilden sich schnell Schimmel und Staunässe, die auch sehr gefährlich für die Vogelspinne sind. In meinem großen Terri hat es tagsüber vielleicht 60-70%, trotz zweier Pflanzen, die ich gut gieße und auch manchmal besprühe. Und ich habe auch von einem Experten gehört, dass er alle seine Baumbewohner so hält und es ihnen prächtig geht.

Sehr wichtig sind bei Baumbewohnern die Lüftungen, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten, da es in den Tropen in den Bäumen zwar wirklich recht feucht sein mag, doch es in den Wipfeln auch ordentlich Wind gibt, sodass erst gar keine Staunässe aufkommt. Langanhaltende Staunässe ist nämlich der sichere Tod für die meinsten Baumbewohner.

ca. 60 -80%

 

©Oliver Barnstedt

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Zuletzt aktualisiert am:

14.12.2003